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Ernährung

Die Unterschiede zwischen:

  • westliche Methode (Schulmedizin)

  • östliche Methode (Traditionelle Chinesische Medizin)

Zwischen der westlichen und der östlichen Medizin gibt es sehr große Unterschiede. Wenn im Westen von einem Organleiden gesprochen wird, ist ausschließlich die physische Erkrankung des Organs gemeint. Im Osten kann es unterschiedliche Bedeutungen haben. Es kann das Organ selbst gemeint sein oder aber ein Meridian, der physische, psychische und emotionale Erscheinungen mit sich bringt. Das Wichtigste ist, dass die Ursache eines Problems behandelt wird und genau das ist der Schlüssel zum Erfolg den die ganzheitliche, chinesische Medizin einsetzt!

 

Im fernen Osten wird der menschliche Körper als „Ganzes” oder Einheit angesehen, der sich aus Körper, Geist und Seele zusammensetzt. Alles beruht auf Polarität, so wie es Yin und Yang gibt, mit dem die chinesische Medizin arbeitet. Alle Gegensätze werden gleich angesehen, es werden beide Seiten betrachtet, aber nicht bewertet! Die Grundlagen im fernen Osten beruhen auf der Beziehung von Mensch zu Mensch und ihren eigen Bedürfnissen. Wenn Körper, Geist und Seele in Einklang sind, kann Energie fließen und man spricht von Harmonie.

 

Nach der fernöstlichen Ansicht stellt der Körper einen Kreislauf dar, der sich in den Ernährungszyklus und den Kontrollzyklus unterteilt. Es fließt ständig Energie, die als Lebenskraft (Ki) bezeichnet wird. Ist die Energie in einem Körperteil blockiert, werden auch Organe nicht völlig versorgt und ein Ungleichgewicht kann entstehen. Jedes Organ steht mit allen anderen Organen, sowie dem Körper und der Seele in enger Verbindung. Die fernöstliche Diagnose ist sehr umfassend und beinhaltet die Kunst, ohne Hilfsmittel wie Röntgengeräte oder Computertomographie, Fülle- und Leerezustände des Körpers wahrzunehmen.

 

Im Osten bedeutet Gesundheit innere Harmonie, die nach außen strahlt, sowie ganzheitliche, körperliche und seelische Ausgewogenheit. Pathogene Faktoren werden auch als „inneres Klima” bezeichnet. Dazu gehören Wind, Feuchtigkeit, Trockenheit, Wärme und Kälte. Mit Shiatsu und der richtiger Ernährung können die Selbstheilungskräfte angeregt werden und Blockaden gelöst werden. Das Ziel ist Gesundheit zu fördern und sie so lange als möglich zu erhalten.

Makrobiotik

Makrobiotik bedeutet "großes Leben" und ist eine sehr alte, ganzheitliche Form der Ernährungs- und Lebensweise, die von fernöstlichen Philosophien abstammt. Diese Ernährungsform ist eine praktische Lebensweise, die auf dem einzigartigen Prinzip basiert, dass alles Leben aus einer Spannung zwischen zwei Gegensätzen besteht, die Yin und Yang genannt werden.

Jede Krankheit deutet auf ein Ungleichgewicht im Körper hin und kann durch gezielte und richtige Ernährung zur Gesundung führen. Jeder individuelle Körper benötigt andere Nahrungsmittel für sein Gleichgewicht und genau das erreicht man mit der Makrobiotik.

Die makrobiotische Kost besteht hauptsächlich aus unverarbeitetem Vollkorngetreide, wie Gerste, Dinkel, Weizen, Hafer, Reis und Mais. Wichtig ist das ganze Korn, da es noch die volle Energie in sich trägt. Zur Ernährung gehören auch noch Gemüse, Hülsenfrüchte, Bohnen, Meeresalgen und fermentierte Nahrungsmittel. Nüsse, Samen, Obst, Fisch, öl und spezielle Würzmittel ergänzen die natürliche Ernährung- und Lebensweise. Tierische Nahrungsmittel (wie Fleisch, Käse, Milchprodukte, Eier), Nachtschattengewächse, tropische Früchte und Genussmittel werden nur selten verzehrt.

Alle Nahrungsmittel werden nach ihren angeblichen, energetischen Eigenschaften eingeteilt in Yin (ausdehnend), Yang (zusammenziehend) oder völlig ausgeglichen. Die Makrobiotik schenkt uns Energie und geistige Frische, ein verfeinertes Körperbewusstsein und Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele. Es ist der Weg zum Glück und unserer eigenen Gesundheit. Unser natürliches Immunsystem wird durch diese Ernährung unterstützt und aufgebaut.